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Schatten des Geistes

Wege zu einer neuen Physik des Bewußtseins

Roger Penrose

 

Roger Penrose: Schatten des Geistes

      Läßt sich menschlicher Geist im Rahmen naturwissenschaftlicher Theorien verstehen oder wird es sich dem naturwissenschaftlichen Forschungsansatz grundsätzlich entziehen? In Schatten des Geistes diskutiert Roger Penrose "Wege zu einer neuen Physik des Bewußt- seins", mit der sich Bewußtsein zwar nicht berechnen, aber doch verstehen läßt.

      Penrose begründet seine platonische Sichtweise ausgehend von einer feinsinnigen Analyse der Möglichkeiten und Grenzen von algorith- mischen Computersimulationen im Rahmen der KI, bei der er die Grund- lagen der mathematischen Logik und insbesondere des Gödel'schen Unentscheidbarsatzes auseinanderlegt. Dieser brillanten Analyse, de- ren Ergebnisse in einem fiktiven Dialog mit einem Roboter beängsti- gender Intelligenz anschaulich illustriert werden, folgt eine Reflexion auf nicht-berechenbare Strukturen, wie sie durch die moderne Quan- tentheorie vorgegeben sind. (Die exzellente Darstellung der Grund- probleme der Quantentheorie ist für Physiker ein ganz besonderer Leckerbissen in diesem Buch.) Die Nicht-Berechenbarkeit der Quanten- theorie führt Penrose dann in Verbindung mit modernen Konzepten der Neurowissenschaften zu seinem Vorschlag eines neuen physikalischen Ansatzes, mit dem sich Bewußtsein vielleicht einmal verstehen läßt.
      Sir Roger Penrose ist Rouse-Ball-Professor für Mathematik an der Universität Oxford und Mitglied der Royal Society. Für seine wissen- schaftlichen Beiträge zur Kosmologie (insbesondere zur Theorie der Schwarzen Löcher) und zur Parkettierungstheorie (in die er die nach ihm benannte nicht-periodische Parkettierung der Ebene einführte) erhielt er zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen und den Adels- titel der Britischen Krone.

 

Weitere Informationen:

      www.spektrum-verlag.com

      www.buchkatalog.de

      http://sbzonline.sbz.ch

 

 

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GS