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Nach der Lektüre dieses Buches kann man nicht einfach zur Ta- gesordnung
übergehen, denn hier wird nicht nur radikal mit der her- kömmlichen
Anschauung von der Evolution unseres Sonnensystems gebrochen, sondern auch
Newton, Einstein und der Neodarwinismus werden in Frage gestellt.
Welten im Zusammenstoß ist das faszinierendste Buch über Kämpfe im
Weltraum, die sich in geschichtlicher Zeit abspielten und an denen auch
unsere Erde teilnahm. Und wenn sich Ereignisse dieser Art in der
Vergangenheit abgespielt haben, so können sie sich auch in Zukunft wiederholen.
Kein Lexikon gibt neben der vorherrschenden die abweichende Meinung Velikovsky's
wieder. Die Auslese für die Massenmedien berichtet uns nur
das, was aus den Forschungsergebnissen die Jahrmilliarden andauernde
friedliche Evolution des Planetensystems und des Menschen zu bestätigen
scheint.
1947 wurde zwischen Velikovsky und dem Textbuchverlag Mac- Millan in New
York ein Vorvertrag unterzeichnet. Fachbuchlektor James Putnam
befürwortete die Publikation, nachdem einige Außenstehende das
Manuskript gelesen hatten. Unter ihnen war auch Gordon Atwater, damals
Direktor des Hayden Planetariums und der astronomischen Ab- teilung am
American Museum of Natural History. Die bevorstehende Publikation hat sich
natürlich in Fachkreisen herumgesprochen, und kurz vor der Drucklegung im
Februar 1950 legte James Putnam Velikov- sky zwei Briefe von Prof. Shapley -
dem damals berühmtesten Astro- nomen in USA - vor. Zusätzlich ließ Shapley
Velikovsky's Werk in sei- ner von ihm redigierten Fachzeitschrift
"Science News Letters" von fünf Autoritäten denunzieren, die Velikovsky's
Werk zu diesem Zeit- punkt noch gar nicht gelesen haben konnten!
Shapley gelang durch Intrigen solcher Art, daß MacMillan schluss- endlich das Manuskript von Velikovsky auf Anordnung des
Präsidenten des Verlages,
George Brett, zurückwies. Darauf folgte eine beispiellose Ignoranz in
wissenschaftlichen Kreisen. In der British Enzyklopedia, einem der wenigen
Lexikon, die überhaupt Velikovsky erwähnen, steht dann auch: "Die
Animosität der Amerikanischen Wissenschaftlichen Gesellschaft gegen
'Worlds in Collision' zwang den ursprünglichen Ver- leger, bedroht mit
Boykotten seiner wissenschaftlichen Buchabteilung, alle rechte an einen
bis dahin in diesem Gebiet unbekannten Verleger abzutreten."
Lesen Sie in dieser Neuauflage von 'Welten im Zusammenstoß', warum die
damalige Wissenschaft so heftig und unerbittlich gegen Velikovsky
vorgegangen ist, obwohl sich im Verlaufe der Zeit heraus- gestellt hat,
dass die meisten seiner Annahmen zur Kosmologie richtig sind.
Immanuel Velikovsky, geb. 10.06.1895 in Vitebisk, Rußland, gest.
17.11.1979 in Princetown, New Jersey. Ausgebildet in der Universität in
Edinburgh, Kharkov und Moskau (Habilitation im Jahr 1921), prak- tizierte
Medizin in Palästina und studierte Psychologie in Zürich und ab 1933 in
Wien. Nach Studium jüdischer Legenden und anderer Völker am Mittelmeer schloss
er, daß einige Stellen wirkliche Ereignisse bes- chreiben, andere
sind nicht mehr als Mythen. Ab 1939 in den USA ver- größerte er seinen
Horizont durch Studien der geschichtlichen Doku- mente. In seinem ersten Buch
(Worlds in Collision - Welten im Zusam- menstoß) stellte er 1950 die
Hypothese auf, daß eine elektromagne- tische Störung des Sonnensystems
für eine gefährliche Annäherung der Venus und des Mars an die Erde war.
Dabei wurde die Rotations- achse und die magnetische Achse sehr stark
gestört und verändert.
Weitere
Informationen:
www.ullstein.com (deutsche Ausgabe
vergriffen)
www.amazon.com
(englische Ausgabe 'Worlds in Collision')
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