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Welten im Zusammenstoß

Kosmische Katastrophen schufen unsere Zivilisation

Immanuel Velikovsky

 

Immanuel Velikovsky: Welten im Zusammenstoß

      Nach der Lektüre dieses Buches kann man nicht einfach zur Ta- gesordnung übergehen, denn hier wird nicht nur radikal mit der her- kömmlichen Anschauung von der Evolution unseres Sonnensystems gebrochen, sondern auch Newton, Einstein und der Neodarwinismus werden in Frage gestellt.

      Welten im Zusammenstoß ist das faszinierendste Buch über Kämpfe im Weltraum, die sich in geschichtlicher Zeit abspielten und an denen auch unsere Erde teilnahm. Und wenn sich Ereignisse dieser Art in der Vergangenheit abgespielt haben, so können sie sich auch in Zukunft wiederholen.

      Kein Lexikon gibt neben der vorherrschenden die abweichende Meinung Velikovsky's wieder. Die Auslese für die Massenmedien berichtet uns nur das, was aus den Forschungsergebnissen die Jahrmilliarden andauernde friedliche Evolution des Planetensystems und des Menschen zu bestätigen scheint.

      1947 wurde zwischen Velikovsky und dem Textbuchverlag Mac- Millan in New York ein Vorvertrag unterzeichnet. Fachbuchlektor James Putnam befürwortete die Publikation, nachdem einige Außenstehende das Manuskript gelesen hatten. Unter ihnen war auch Gordon Atwater, damals Direktor des Hayden Planetariums und der astronomischen Ab- teilung am American Museum of Natural History. Die bevorstehende Publikation hat sich natürlich in Fachkreisen herumgesprochen, und kurz vor der Drucklegung im Februar 1950 legte James Putnam Velikov- sky zwei Briefe von Prof. Shapley - dem damals berühmtesten Astro- nomen in USA - vor. Zusätzlich ließ Shapley Velikovsky's Werk in sei- ner von ihm redigierten Fachzeitschrift "Science News Letters" von fünf Autoritäten denunzieren, die Velikovsky's Werk zu diesem Zeit- punkt noch gar nicht gelesen haben konnten!

      Shapley gelang durch Intrigen solcher Art, daß MacMillan schluss- endlich das Manuskript von Velikovsky auf Anordnung des Präsidenten des Verlages, George Brett, zurückwies. Darauf folgte eine beispiellose Ignoranz in wissenschaftlichen Kreisen. In der British Enzyklopedia, einem der wenigen Lexikon, die überhaupt Velikovsky erwähnen, steht dann auch: "Die Animosität der Amerikanischen Wissenschaftlichen Gesellschaft gegen 'Worlds in Collision' zwang den ursprünglichen Ver- leger, bedroht mit Boykotten seiner wissenschaftlichen Buchabteilung, alle rechte an einen bis dahin in diesem Gebiet unbekannten Verleger abzutreten."

      Lesen Sie in dieser Neuauflage von 'Welten im Zusammenstoß', warum die damalige Wissenschaft so heftig und unerbittlich gegen Velikovsky vorgegangen ist, obwohl sich im Verlaufe der Zeit heraus- gestellt hat, dass die meisten seiner Annahmen zur Kosmologie richtig sind.

      Immanuel Velikovsky, geb. 10.06.1895 in Vitebisk, Rußland, gest. 17.11.1979 in Princetown, New Jersey. Ausgebildet in der Universität in Edinburgh, Kharkov und Moskau (Habilitation im Jahr 1921), prak- tizierte Medizin in Palästina und studierte Psychologie in Zürich und ab 1933 in Wien. Nach Studium jüdischer Legenden und anderer Völker am Mittelmeer schloss er, daß einige Stellen wirkliche Ereignisse bes- chreiben, andere sind nicht mehr als Mythen. Ab 1939 in den USA ver- größerte er seinen Horizont durch Studien der geschichtlichen Doku- mente. In seinem ersten Buch (Worlds in Collision - Welten im Zusam- menstoß) stellte er 1950 die Hypothese auf, daß eine elektromagne- tische Störung des Sonnensystems für eine gefährliche Annäherung der Venus und des Mars an die Erde war. Dabei wurde die Rotations- achse und die magnetische Achse sehr stark gestört und verändert.

 

Weitere Informationen:

      www.ullstein.com (deutsche Ausgabe vergriffen)

      www.amazon.com (englische Ausgabe 'Worlds in Collision')

 

 

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GS