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Nil actum reputans si quid superesset agendum
[Diskussionen führen zu nichts, wenn noch Arbeit zu tun übrig bleibt.]
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Zur
Art der Energieübertragung dem Meyl'schen Experiment
Vor einiger Zeit habe ich von Adolf Schneider ein Experimentierset zu dem Meyl'schen
Experiment erhalten. Eine detailliertere Publikation der
messtechnischen Analyse ist erfolgt. Zusammenfassend kann
folgendes gesagt werden:
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Wird
der Verbindungsleiter (an einem beliebigen Punkt) geerdet,
funktioniert die Energieübertragung nicht mehr, obwohl sie dies nach
Tesla's Originalexperimenten weiterhin tun müsste.
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Im
Verbindungsleiter fließt bei allen einstellbaren Frequenzen ständig
ein Strom. Der Amplitudenverlauf ist frequenzabhängig und zeigt je
nach verwendeten Spulen mehrere Resonanzpunkte. Die Tatsache, dass
eine Energieübertragung stattfindet, ist im
Meyl'schen Set unabhängig von der Frequenz. Dies steht im
krassen Widerspruch zu Tesla's Patenten.
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Stehen
die Spulenpaare nahe beieinander, erfolgt eine Induktive Kopplung, und
es wird wie bei einer induktiven Kochplatte Energie ohne
Verbindungsleiter übertragen.
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Stehen
die Spulenpaare >1.5 Meter auseinander, so dass die induktive
Kopplung vergleichsweise vernachlässigbar ist, so beeinflusst die
Länge (Induktivität) des Verbindungsleiters aber nicht der Abstand
der Spulenpaare die Amplitude am Ausgang des "Empfängers".
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Stehen
die Spulenpaare >1.5 Meter auseinander, so dass die induktive
Kopplung vergleichsweise vernachlässigbar ist, so ist die verfügbare Leistung
am "Empfänger"-Ausgang abhängig von der Distanz der
Kugelelektrode zum Erdpotential. Wird der "Empfänger"
beispielsweise auf einen trockenen, nicht leitenden Holztisch gelegt,
statt gestellt, so wird die Energie praktisch vollständig über die
Erde abgeleitet und am "Empfänger"-Ausgang ist kein Signal.
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Stehen
die Spulenpaare ~2 Meter auseinander und wird der 'Rest' des 6 Meter
langen Verbindungskabels im Abstand von ~1 Meter zum
"Sender" und "Empfänger" zu einer Spule (Durchmesser ca. 15cm) gewickelt, so ist die induktive Kopplung vom
"Sender" zum Verbindungskabel so groß, dass die
Kugelelektrode am "Empfänger" entfernt werden kann (was die
Dipolantenne etwas verstimmt). Durch eine Nachkorrektur der Frequenz
(z.B. von 3.89 auf 4.24MHz bei Verwendung der Leiterplattenspulen mit
den meisten Windungen) leuchten die LEDs am "Empfänger"
ohne Kugelelektrode hell auf.
Die Punkte 1-6 zeigen deutlich, dass der Verbindungsdraht eine
Schlüsselrolle einnimmt. Er dient teilweise zur induktiven Energieeinkopplung
von den "Sender"-Spulen und anderseits zur Energieübertragung.
Weil die Energieübertragung hauptsächlich durch den Verbindungsleiter
erfolgt, ist es auch nicht erstaunlich, wenn der Faraday'sche Käfig bei
Anordnungen mit geringer induktiver Einkopplung praktisch wirkungslos ist.
Die "Empfänger"-Ausgangsspannung am Ausgang 'HF-Messung Scope'
hat über den gesamten einstellbaren Frequenzbereich praktisch denselben
Amplitudenverlauf wie der Strom im Verbindungsleiter (gemessen mit
HF-Stromsonde) wie das untere Beispiel der grafischen Darstellung der
Messwerte einer Messserie zeigt (Hauptresonanz bei 3.857MHz). Alle
Amplituden waren sinusförmig (reduzierte Amplitudeneinstellung am
Oszillator nötig) und als Peak-Peak Wert gemessen.

Messungen
vom 04.11.2000 am Meyl'schen Original Experimentierset. Strom im
Verbindungsleiter und Spannung am "Empfänger"-Ausgang (gemessen
mit Oszilloskop LeCroy LC334AM 500MHz und Stromsonde Tektronix AM503
100MHz, sowie Frequenzmessgerät vom Experimentierset).
Zur
Over-Unity
Die Behauptung zur "Over-Unity", wie sie Herr Meyl in seiner
Versuchsanleitung zum Experimentierset (Tafel 19.11) anführt und durch seine Messungen
begründet,
reichen in der bisher vorliegenden Form nicht aus. Herr Meyl vergleicht
darin bei einer
festen Frequenz die Leistung am "Empfänger"-Ausgang (Pe=49.1mW)
mit der
Differenz der Leistung am "Sender"-Eingang, wenn der
"Sender" einmal mit (Ps1=233mW) und einmal ohne "Empfänger"
(Ps2=223mW) betrieben wird. Die Bestimmung des Wirkungsgrades erfolgt also nicht
gleichzeitig sondern sequentiell und zudem mittels einer zwischenzeitlich
notwendigen starken Modifikation
der Schaltung nach der Gleichung:

Herr Meyl geht dabei davon aus, dass sich der
Leistungsverbrauch Ps2 am Schaltungsteil "Sender" selbst nicht ändert, wenn der
"Empfänger" angeschlossen wird. Diese Annahme ist höchst
unwahrscheinlich und müsste messtechnisch nachgewiesen werden. Dieser Beweis
ist bisher nicht erbracht worden.
Es handelt sich um lineare (wenn die LEDs nicht verwendet werden), aber resonante Kreise, die zudem alle
nahe der Resonanzpunkte betrieben werden. Es ist zu erwarten, dass sich die
Impedanzen der Kreise (z.B. "Sender") bei
Variation des Stromes im Verbindungsleiter bez. in der Sekundärspule des
"Senders" empfindlich verändern und sich dadurch auch die
Leistungsaufteilung zwischen "Sender" und "Empfänger"
ändert. Obige Gleichung darf deshalb nicht ohne weiteres verwendet
werden.
Das einzige, was als Wirkungsgrad der Übertragungsstrecke sinnvoll
definiert werden kann, ist die Leistung am "Empfänger"-Ausgang
verglichen mit der Leistung am "Sender"-Eingang
(Oszillator-Ausgang):

Und dieser Wirkungsgrad ist laut Herrn Meyl's und auch gemäss meinen Messungen am
Experimentierset im Maximum (je nach verwendeten Spulenpaaren und Anordnung des Verbindungsleiters) ca. 22% +/- 5%, also deutlich unter 100%.
In seiner Stellungnahme schreibt Herr Meyl auch, dass ich in meinem
vereinfachten Nachbau des Experiments keine Skalarwellen erreicht habe. Da
bin ich nicht ganz seiner Meinung. Ich unterscheide zwischen der seit
Maxwell und Hertz bekannten Welle des Skalarpotentials und der von mir und
später von Meyl postulierten Neutrino-Skalarwelle.
Jeder sich zeitlich ändernde elektrische Pol erzeugt eine Welle des
Skalarpotentials. Aber wie jede Antenne hat auch das Meyl'sche Experiment
zwei Pole (z.B. Enden des Verbindungsleiters, meist Kugelelektroden), die gegenphasige skalare Wellen erzeugen,
welche sich in großen Distanzen aufheben. Nur, für die Funktion der
Schaltung sind diese sogenannten Nahfeld-Wellen von untergeordneter
Bedeutung, wie auch das Experiment mit dem Faraday'schen Käfig schön
zeigt.
Wahrscheinlich meint Herr Meyl die Neutrino-Skalarwellen, welche ich mit
meiner Schaltung sicherlich nicht erzeugt habe. Denn wenn es diese
wirklich gibt (der Nachweis ist bisher niemandem gelungen), werden zu
deren Erzeugung hohe Spannungen benötigt, wie das übrigens auch Meyl in
seinen Büchern schreibt. Und doch konnte ich Energie durch einen Draht
übertragen, wie es das Meyl'sche Experimentierset auch tut, denn beide
Schaltungen basieren auf gewöhnlicher HF-Schaltungstechnik ohne dass
primär Wellen in Luft - seien diese nun skalarer oder vektorieller Art -
benötigt werden.
Herr Meyl hat es bisher leider konsequent unterlassen, konstuktive und
theoretische Details seines Experimentes zu veröffentlichen, so dass auch
unabhängige Experimentatoren ihre eigene Rekonstruktion nachbauen
können, ohne das Experimentierset kaufen zu müssen. Somit ist
auch klar, warum das "Waser-Experiment", wie er es nennt,
zwangsläufig etwas andere Ergebnisse liefern muß. Die Schlussfolgerungen
aus den Experimenten mit meinem Nachbau sowie aus Messungen am original
Meyl-Experimentierset sind jedenfalls dadurch nicht verändert
worden.
Zur
weiteren Verwendung der Theorie der Potentialwirbel stehen die Antworten
zu wichtigen Fragen weiterhin offen. Diese Fragen bedürfen die für die Diskussion und Anwendung der Objektivitätstheorie
dringend der Klärung.
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Wie
sieht die mathematische Gleichung des postulierten dreidimensionalen Kugelwirbels aus,
der für die Struktur der Elektronen und Positronen verantwortlich
sein soll ?
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Ist
diese Gleichung eine Lösung der "Fundamentalen
Feldgleichung" (wie sie übrigens bereits 1986 von Hartmut
F. Henning in einem etwas anderen Zusammenhang publiziert
worden ist) ?
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Wie
kann aus dieser Kugelwirbelgleichung die Lebensdauer der Teilchen mathematisch bestimmt
werden ?
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Wie
kann die dreidimensionale Struktur und deren Stabilität anderer
Teilchen berechnet werden, welche sich aus Kombinationen der
postulierten Kugelwirbeln zusammensetzen sollen ?
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Für
welche Randbedingungen gibt es bereits bekannte Lösungen der
Henning-Meyl'schen Feldgleichnug ?
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Wie
genau geht die postulierte Neutrinoankopplung im Meyl'schen Experiment
bei den dabei verwendeten Spannungen von deutlich weniger als Hundert Volt vor sich?
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Wie
kann die postulierte Funktion (Energieübertragung mittels
Neutrino-Skalarwelle, Over-Unity) des Meyl'schen
Experimentiersets vom Standpunkt der Objektivitätstheorie berechnet
werden? Gibt es zum Beispiel eine ähnlich präzise Berechnung wie zum
Hertz'schen Dipol?
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Warum
fließt im Meyl'schen Experimentierset immer ein Strom im
Verbindungsleiter, sogar auch dann, wenn keinerlei Resonanz eingestellt ist?
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Warum
ist beim Meyl'schen Experimentierset die Ausgangsleistung am
"Empfänger" immer deutlich kleiner als die gesamte Leistungsaufnahme
der Anlage ?
Diese und weitere Fragen interessieren viele, die sich vertieft in die
Thematik der Objektivitätstheorie eingearbeitet haben und diese nun auch
am Beispiel des Experimentiersets anwenden wollen. Ich habe mich intensiv
mit der anschaulich wertvollen Meyl'schen Objektivitätstheorie befasst,
doch bevor einige obiger Fragen nicht weiter geklärt sind, wird die
theoretische und praktische Anwendung der Theorie für viele
Problemstellungen weiterhin nur schwer möglich sein.
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Olaf
Berens
Meine Erfahrungen mit dem Tesla Transmitter
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Meine eigene Homepage wird zur Zeit überarbeitet, so dass dort bald eine
ausführliche Dokumentation zu finden sein wird. Ich habe Herrn Prof. Dr.
K. Meyl auf einem Symposium zur Freien Energie in Berlin kennengelernt,
welcher dort im August 2000 einen Vortrag zur Skalarwellenübertragung mit praktischer Vorführung gehalten hat. Ich war fasziniert von der
Thematik und habe mir es mir noch auf dem Rückweg von Berlin zum Ziel
gemacht, die gezeigten Versuche zu verifizieren. Herr Prof. Dr. K. Meyl
bietet ein Demo- und Experimentierset an, welches mir aber zu teuer war
(obwohl die Preise durchaus gerechtfertigt sind). Ich besorgte mir daher
einen Hameg 20MHz Signalgenerator, sowie diverse Bauteile, da ich noch
weitere Versuche auf anderen Gebieten durchführe, für die das Demo-Set
nicht ausreichend ist.
>Seitenanfang
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Weidner
Herbert
Analyse eines Teslaschwingkreises - oder - Was ist dran an Skalarwellen?
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Konstantin Meyl glaubt, etwas Neues entdeckt zu haben: SKALARWELLEN. Damit jedermann diese nachweisen kann, verkauft er einen Bausatz, den wir detailliert untersucht haben: Beim Betrieb mit der 'mittleren' Spule, dem mitgelieferten Oszillator und der vorgeschlagenen Frequenz von 6 MHz zeigt die Analyse der elektromagnetischen Abstrahlungen mit einem Spektralanalysator einen überraschend starken Anteil an Oberwellen über 20 MHz. Leuchtdioden begrenzen die Oszillatorspannung auf ±1,7 V und erzeugen so vorzugsweise ungerade Oberwellen. Der Teslaschwingkreis gleicht einer kapazitiv verkürzten Lecherleitung, bei der die Resonanzstellen nicht in ganzzahligem Verhältnis zueinander stehen. Deshalb kann trotz Abweichung von der Grundwellenresonanz eine Oberwellenresonanz auftreten. Das hat nichts mit "Over-Unity-Effekten" oder gar Wirkungsgraden über 100 % zu tun. Die unterschiedliche Lage der Strommaxima als Funktion der Frequenz wird durch zusätzlich aufgebrachte Koppelspulen an unterschiedlichen Positionen reproduzierbar nachgewiesen.
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T.
Junker, C. Schmelzer, T. Senkel, H. Weidner, P. Winkels, E. Zentgraf
(Institut
für Gravitationsforschung (IGF), Am
Heerbach 5, 63857 Waldaschaff)
Experimente zum Nachweis von Skalarwellen -
Versuche mit einem Tesla-Nachbau von Prof. Konstantin Meyl
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In diesem Beitrag werden Messungen vorgestellt, die
an einem unmaßstäblichen Nachbau eines Aufbaus von Nikola Tesla zur
drahtlosen Energieübertragung vorgenommen wurden. Der Nachbau wurde von
Prof. Konstantin Meyl entworfen. Er behauptet, mit dem Nachbau lassen sich
wesentliche Beobachtungen von Nikola Tesla nachvollziehen, unter
anderem die Existenz von Skalarwellen und die Existenz eines
Overunity-Effekts. Im IGF konnten die von Prof. Meyl beschriebenen Effekte
zwar zunächst reproduziert werden. Eine eingehende Untersuchung der
Anordnung, insbesondere eine Analyse der Stör- und Fehlerquellen und
daran anschließend die Durchführung eigener Experimente, zeigte aber,
dass sich die Übertragungseffekte im Rahmen der klassischen
Elektrodynamik durch Übertragung mit transversalen
elektromagnetischen Wellen erklären lassen. Ein Overunity-Effekt
wurde nicht beobachtet.
>Seitenanfang
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Gerhard
W. Bruhn
(Technische
Universität Darmstadt, Fachbereich Mathematik)
Existieren
K. Meyls Skalarwellen ?
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Im vergangenen Jahr hat K. Meyl in verschiedenen Vorträgen über
sogenannte Skalarwellen berichtet. Im folgenden werden wir vor allem den
theoretischen Teil dieser Veröffentlichungen diskutieren, obgleich auch
der experimentelle Teil eine ausführliche Diskussion erforderte. Eine
Skalarwelle ist nach K.Meyl eine wirbelfreie Vektorlösung E der homogenen
Wellengleichung, wobei E eine
von Null verschiedene
Quelldichte besitzen soll. Jedoch, und das ist Meyls Denkfehler, nicht
die Wellengleichung, sondern die Maxwell-Gleichungen sind der
Ausgangspunkt jeder Theorie elektromagnetischer Wellen. Wie wir in
Abschnitt 1 sehen werden, ist die homogene Wellengleichung nur im Vakuum
und seiner natürlichen Verallgemeinerung, einem homogenen Medium ohne
freie Ladungen und Ströme gültig, während in allen anderen Fällen die
inhomogene Wellengleichung anzuwenden ist. So ist im Abschnitt 2 unser
erstes Resultat, dass die Meylsche Forderung einer von Null verschiedenen
Quelldichte des elektrischen Feldvektors E
den vorhandenen Materialeigenschaften widerspricht. Somit ist E
quellfrei anzunehmen. Dann aber, so wird weiter gezeigt, lassen
die Maxwell-Gleichungen nur triviale, weil zeit-unabhängige Lösungen zu,
d.h. die Meylschen Skalarwellen existieren nicht. Gegen Ende seiner
Vorträge, im experimentellen Teil, stellt Meyl eine weitere
bemerkenswerte Behauptung auf, die in Abschnitt 3 diskutiert wird. Er
behauptet, mit seiner Apparatur Wirbellösungen der Wellengleichung
erzeugen zu können, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit
ausbreiten. Aber für Lösungen der homogenen Wellengleichung steht
dies im klaren Widerspruch zu den wohlbekannten Ergebnissen der
mathematischen Theorie der Wellengleichung. Überdies erweist sich die
Meylsche Begründung für Überlichtgeschwindigkeit als ein simpler
Denkfehler: Bei seinem Experiment verwendet Meyl einen 4.7 MHz Sender,
und beobachtet nach Faraday-Abschirmung des Senders, dass an einem wenige
Meter entfernten Empfänger ein Signal mit 7.0 MHz auftritt. Meyl schließt
daraus, dass das 4.7 MHz-Signal beim Empfänger mit 7.0 MHz angekommen
ist, weil es sich mit 7.0/4.7=1.5-facher Lichtgeschwindigkeit ausgebreitet
hat. Ihm ist nicht klar – und das ist sein Denkfehler, dass 4.7
Millionen pro Sekunde ausgesendete Wellen sich keineswegs in 7.0 Millionen
empfangene Wellen verwandeln können, egal mit welcher Geschwindigkeit
sie sich ausgebreitet haben. Wo wären denn die 2.3 Millionen überzähliger
Wellen hergekommen? Seinen Denkfehler fand Meyl aber so bemerkenswert,
dass er darüber zusammen mit J. v. Buttlar unbedingt ein Buch mit
dem Titel "Neutrinopower"
veröffentlichen musste.
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Kühlke
D.
(Fachhochschule
Furtwangen, Fachbereich Computer & Electrical Engineering)
Kommentar zur Herleitung der
Maxwell-Gleichungen aus den "Faradayschen" Gleichungen
(Vortrag von K. Meyl, Gibt es elektrische Skalarwellen?, CEE Kolloquium
am 05. Juni 2002)
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Gleichung (1) und (2) sind Transformationsgleichungen, die jede für sich
in ganz speziellen Fällen die Transformation des elektrischen und
magnetischen Feldes zwischen zueinander bewegten Koordinatensystemen
richtig beschreiben. Sie sind weder allgemeingültig noch enthalten sie
die Maxwell-Gleichungen.
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