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Der Äther

     Die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts beschäftigte sich ausgiebig mit den verschiedensten Äthermodellen[4]. Der Äther – welcher Konstitution auch immer – war der Träger, in dem alle physikalischen Prozesse ablaufen. Die meisten Äthermodelle fußten auf fluidmechanischen Modellen. Alle Äthermodelle hatten gemeinsam, sich an die materiellen Modelle der physikalisch messbaren Materie anzulehnen. Man kann sie als materielle Äthermodelle bezeichnen.

Wellen im Äther

 

     Diese Sicht hat sich besonders nach der Einstein’schen Relativitäts- theorie[1] anfangs 20. Jahrhundert zu wandeln begonnen. Das physikalische Konzept des Äthers wurde zusehends durch das mathematische Konzept der Felder ersetzt. Felder haben heute die Rolle des Äthers übernommen. Wenn man will, kann dies als virtuelles Äthermodell bezeichnet werden, welches in der Formulierung des Nullpunktfeldes gipfelt.

Albert Einstein

 

     Die Kontroverse um die Existenz eines Äthers ist weiterhin im Gang[3]. Ent- gegen den früheren mechanistischen Äthermodellen werden heute auch alter- native Modellvorstellungen vorgeschlagen, die weit darüber hinausgehen und Möglichkeiten zur physikalischen Interpretationen geben, welche bislang bestenfalls im Bereich der Paraphysik angesiedelt wurden. Ein bekanntes Beispiel ist die sechsdimensionale Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim[2].

Burkhard Heim

 

 

Referenzen:

  1. Einstein Albert, "Zur Elektrodynamik bewegter Körper", Annalen der Physik und Chemie 17 (30. Juni 1905) 891-921

  2. Heim Burkhard, "Elementarstrukturen der Materie", Resch Verlag, Innsbruck (1980)

  3. Silvertooth E. W., "Experimental Detection of the Ether", Speculations in Science and Technology 10 /1 (1986) 3-7

  4. Waser André, "Der Äther in der Naturwissenschaft", www.aw-verlag.ch (1995)

  

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