In unbekannte Wasserwelten entführt
(Neue Zuger Zeitung vom Do. 27. März
1997)
Über Wasser
weiß man vieles, doch scheinbar noch längst nicht alles. In bislang unbekannte Wasserwelten entführte der Vortrag von André Waser, zu dem die Technische Vereinigung Zug am Dienstagabend eingeladen hatte.
(phw) Wohl alle 35 Interessierten waren nach dem zweistündigen Vortrag überzeugt, dass die Technische Vereinigung dem Ziel, ihren Mitgliedern ungewöhnliche Perspektiven zu vermitteln, treu geblieben ist. Denn ungewöhnlich waren die Ausführungen des Referenten über Wasser und Energie auf jeden Fall. Thematisiert wurden nicht Wasserkraftwerke, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern Eigenschaften des Wassers, die breiten Wissenschaftskreisen bislang unbekannt sind. Der in Hombrechtikon lebende Ingenieur beschäftigt sich mit Modellen, die Wasser die Fähigkeit zuschreiben, Informationen zu speichern. Im Mittelpunkt des Vortrages stand die Auffassung, dass Wasser Eigenschwingungen hat, die auf die Zellen der Lebewesen einwirken. Der Mensch kann mit
Hilfe geeigneter Technik diese Eigenschwingungen beeinflussen.
Waser wusste die Geheimniskrämerei des auch vom Fernsehen her bekannten österreichischen Naturforschers Grander um die Behandlung seines Wassers zu kritisieren. Denn indem jener das Gebot der für jedermann einsehbaren wissenschaftlichen Arbeit verletze, stehe er einer breiten wissenschaftlichen Untersuchung des Phänomens im Wege. Trotzdem beschäftigen sich heute hauptsächlich amerikanische und ungarische Forscher mit den Grundlagen dieses Themas. Waser gab auch in diese Arbeiten den Anwesenden einen Einblick, der für den Laien jedoch schwierig zu verstehen war. Und deshalb blieb die in der Einladung gestellte Frage für viele offen: "Scharlatane oder neue Erkenntnisse, die das nächste Jahrtausend verändern?"
Vortrag in fünf Teilen:
1.
Wasser - seine lebensspendende Rolle
in der Natur
2. Wasser und Information - Technologien
im Überblick
3. Wasser und Energie - Reproduzierbare
Experimente mit Wasser
4. Modellansatz - Die
Potentialwirbeltheorie von Prof. Dr. Konstantin Meyl
5. Neutrinowechselwirkungen - Ansatz für
neue Technologien
Präsentiert vor der Technischen Vereinigung
Zug am Dienstag, 25. März 1997.
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